Forschung und Entwicklung

"Die Geschichte von Wolman ist in weiten Teilen die Geschichte des Holzschutzes". Um diesen Satz mit Leben zu erfüllen, stecken wir beträchtliche Energie und das Know-How aus über 100 Jahren Erfahrung im Holzschutz in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte.
Der Bereich Forschung und Entwicklung umfasst verschiedene Forschungslabore, die Serviceeinheit, die Anwendungstechnik, die Analytik sowie Entomologie / Mykologie.
Das Herz der Forschung bilden die Holzschutzlaboratorien. Hier werden individuelle, praxisorientierte Lösungen erarbeitet und zur Produktionsreife gebracht. Jedes Jahr werden aus neuen Wirkstoffen oder vielversprechenden Additiven etliche Tausend neue Formulierungen hergestellt, die einem harten und umfangreichen Prüfprogramm aus biologischen und anwendungstechnischen Prüfungen unterzogen werden. Nur einige wenige Formulierungen überstehen diese harte Auswahlprogramm und können unsere hohen Anforderungen erfüllen.

Anforderungen an neue Produkte

Durch unsere weltweite Marktpräsenz sind wir in der Lage, Markttrends und Marktanforderungen zu erforschen. Mit diesem Wissen beginnt unsere zielorientierte Forschung und Entwicklung neuer Holzschutzmittel. Folgende Fragestellungen stehen dabei im Mittelpunkt:
 
• Wirksamkeit gegenüber Holzzerstörern 

• Abschätzung des gesundheits- und umweltgefährdenden Potentials des Produktes und des behandelten Holzes 

• Strenge Wirksamkeitsprüfung der neuen Wirkstoffe hinsichtlich ihrer toxikologischen und öko-toxikologischen Eigenschaften 

• Gezielte Ausrichtung auf den gewünschten Einsatzbereich 

• Minimale Wirkstoff- bzw. Schutzmittelmenge – maximaler Schutz des Holzes 

• Optimierung des Produktes für das vorgesehene Einbringverfahren

Prüfung und Zulassung von Holzschutzmitteln

Zugelassene Produkte für den chemischen Holzschutz müssen eine Vielzahl von Prüfungen bestehen. Mit dem Nachweis der biologischen Wirksamkeit von Holzschutzmitteln werden in den meisten Ländern amtliche Materialprüfanstalten beauftragt. Ihren Prüfungen legen sie die EN-Prüfnormen zugrunde. Wenn die in diesen Normen festgelegten Kriterien erfüllt sind, wird dem Holzschutzmittel in Prüfzeugnissen die biologische Wirksamkeit bescheinigt.
Weitere Informationen zu biologischen Wirksamkeitsprüfungen finden Sie in unserem Infocenter Holz.
 
Um festzustellen, ob Holzschutzmittel den festgelegten Anforderungen an gesundheitliche Unbedenklichkeit und Umweltverträglichkeit genügen, werden sie in der Regel von den jeweiligen nationalen behördlichen Instituten einer umfassenden gesundheitlichen und umweltbezogenen Einzelbewertung unterzogen.

Eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für Holzschutzmittelist ist in vielen europäischen Ländern zwingend vorgeschrieben für Holzschutzmittel, die zur vorbeugenden Behandlung tragender und aussteifender Hölzer bestimmt sind und erfolgt nach Vorlage aller Prüfergebnisse. Unter diese Zulassung fallen alle Hölzer und Holzbauteile, für die der statische Nachweis zu erbringen ist.
Für alle anderen Holzschutzmittel eröffnet z. B. die deutsche RAL-Gütegemeinschaft Holzschutzmittel e.V. den Herstellern die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis ein RAL-Gütezeichen zu erlangen.

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