Holzwerkstoffe

Der Begriff „Holzwerkstoffe“ steht gemeinhin für plattenförmige Holzprodukte, die aus unterschiedlichen Holz-Zwischenprodukten hergestellt werden. Die bekanntesten Vertreter dieser Art in Europa lassen sich am Einfachsten nach den gebräuchlichen Begriffen „Sperrholz“, „Spanplatten“ und „Faserplatten“ ordnen.
Nach deren Anwendung unterscheidet man grob zwischen dem Einsatz im Bauwesen (meist statisch beansprucht) und in der Möbel- bzw. Verpackungsindustrie (statisch nicht oder wenig beansprucht). Zahlreiche neue Entwicklungen – vor allem aus Amerika und Skandinavien – lassen im Bauwesen die oben genannte Einteilung jedoch nicht mehr zu. Neben plattenförmigen wurden auch stab- bzw. balkenförmige Holzwerkstoffe oder zusammengesetzte Produkte, z. B. Doppel-T-Träger entwickelt, um der schwindenden Verfügbarkeit von hochwertigem Vollholz bzw. Furnierholz gerecht zu werden.

In den folgenden Kapiteln soll eine grobe Übersicht über die wichtigsten Vertreter der Holzwerkstoffe in Europa gegeben werden. Als Orientierung dienen hierfür die drei Gruppen

•   Werkstoffe auf Furnierbasis (Sperrholz) 

•   Werkstoffe auf Spanbasis (Spanplatten)  

•   Werkstoffe auf Faserbasis (Faserplatten) 

Span- und faserbasierte Holzwerkstoffe können in kontinuierlichen Pressen im Prinzip endlos hergestellt werden, wobei die nachfolgende Bearbeitung und der Transport die Plattengrößen i.d.R. auf ca. 5,60 m x 2,6 m begrenzt.







Holzwerkstoffe sind je nach Holzart und Einsatzgebiet im Baubereich vor einem Befall durch holzzerstörende Organismen zu schützen. Hinweise zum Schutz von Holzwerkstoffen finden Sie hier.

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