Holzarten

Hier erfahren Sie alles Wichtige über die wirtschaftlich bedeutsamen Holzarten, insbesondere für den Hoch- und Tiefbau und den Garten- und Landschaftsbau.

Um die Holzarten von einander zu unterscheiden, werden ihre charakteristischen Merkmale beschrieben. Die ausführliche Darstellung ihrer jeweiligen physikalischen und technischen Eigenschaften wie Bearbeitbarkeit, Dauerhaftigkeit und Tränkbarkeit ermöglichen es Ihnen, die passende Holzart an Hand ihrer Stärken und Schwächen für den gewünschten Einsatzbereich auszuwählen.

Kiefer

Die Kiefer ist mit annähernd 100 Arten eine der am weitesten verbreiteten Nadelhölzer nördlich des Äquators. Die Gemeine Kiefer (Pinus sylvestris) ist in ganz Europa anzutreffen und breitet sich im Nordosten bis nach Sibirien aus.

Fichte

Als Vollholz ist die Fichte (Picea abies) das am meisten verwendete Nadelholz in Deutschland.

Tanne

Die in Mitteleuropa heimische Weißtanne (Abies alba) ist eine von etwa 50 Arten aus der Gattung Abies, die zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) gehören.

Lärche

Die Lärche (Larix decidua) ist die einzige einheimische Holzart, die im Herbst seine Nadeln abwirft. Lärchenholz zeichnet sich insbesondere durch seine dekorative Farbgebung aus.

Douglasie

Die Douglasie (Pseudotsuga menziesii) ist eine Art aus der Gattung der Douglasien (Pseudotsuga spp.), die nur sechs Arten umfasst, von denen vier in Ostasien und zwei im westlichen Nordamerika beheimatet sind. Seit dem 19. Jahrhundert wird die Douglasie in Europa kultiviert, seit 120 Jahren auch in Deutschland.

Eiche

Die Eichen (Quercus spp.) sind eine Untergattung in der Familie der Buchengewächse (Fagaceae) mit weltweit mehr als 400 verschiedenen Arten. In Europa sind zwei Arten heimisch: die Stieleiche und die Traubeneiche. In Deutschland herrscht - vorwiegend in Mischwäldern - die Stieleiche vor.

Buche

Buchen (Fagus spp.) gehören zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae). In Europa sind 2 Arten heimisch: In den Gebirgen Südosteuropas, im nördlichen Kleinasien, Nordpersien und im Kaukasus kommt die Orientbuche (Fagus orientalis) vor, während das Verbreitungsgebiet der Rotbuche (Fagus sylvatica) von Süd-Skandinavien bis Sizilien reicht.

Robinie

Zunächst als Zierpflanze aus Nordamerika nach Europa eingeführt, hat sich die Robinie inzwischen als wirtschaftlich attraktives Nutzholz erwiesen. Forstwirtschaftlich ist die Robinie auch deshalb interessant, weil sie in der Lage ist, Luftstickstoff mit Hilfe symbiotisch mit ihr lebender Knöllchenbakterien zu binden.

Bangkirai

In jüngster Zeit haben die Arten schwerer Hölzern aus der Untergattung Shorea eine zunehmende Bedeutung erhalten. Die Hölzer dieser etwa 20 Arten umfassenden Gruppe werden im malayischen Sprachbereich als „Balau" oder wegen der Farbe des frischen Holzes auch als „Yellow Balau" bezeichnet. Das in der Gruppe „Yellow Balau" oft vorkommende und besonders geschätzte Holz der Art Shorea laevis wird in Indonesien auch unter dem Namen Bangkirai gehandelt.

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Fichte (Picea abies)

Lärche (Larix decidua)

Eiche (Quercus spp.)

Robinie (Robinia pseudoacacia)