Nachschutz

Witterungseinflüsse wie Regen und Schnee, UV-Strahlung, Hitze und Frost setzten dem verbauten Holz zu und erleichtern einen möglichen Angriff holzzerstörender Organismen.
Zur Werterhaltung von Holzmasten und Holzbauteilen können Nachschutzmaßnahmen ergriffen werden, die die Nutzungsdauer auch schon imprägnierter Holzbauteile um ein Mehrfaches verlängern.

Wolmanit® B-Holzschutzpatrone

Presslinge auf Basis von Borverbindungen. Zum vorbeugenden Schutz von Holzfenstern, Außentüren und vergleichbaren Holzbauteilen sowie zum Nachschutz von besonders durch Feuchtigkeit gefährdeten Konstruktionsteilen wie Holzmasten, Balkenköpfe im Mauerwerk, Knotenpunkte im Ingenieurholzbau, Schwellenhölzer, Palisaden oder sonstige durch aufsteigende Feuchte beanspruchte Holzbauteile.

Die Verarbeitung erfolgt im Bohrlochverfahren. Dabei werden mit einem geeigneten Bohrer je nach Bauteil und Borpartronentyp entsprechende Löcher gebohrt und mit den Borpatronen gefüllt. Die Bohrlöcher werden mit einem imprägnierten und gefasten Holzdübel oder einem Kunststoffdübel verschlossen. Bei Fenstern und Türen ist auch ein Verschließen der Bohrlöcher mittels Spachtelmasse möglich. 

Holzmasten und Palisadenhölzer sind in der gefährdeten Erd-/Luftzone mit schräg nach unten gerichteten, gleichmäßig im Splint des Holzes verteilten Bohrlöchern zu versehen. Die in einem Winkel von ca 45° bis an den Kern des Holzes zu legenden Bohrlöcher müssen mindestens bis 20 cm über und unter die Luftgleiche reichen. Um eine vollkommene Durchtränkung des Holzes an den Gefahrstellen zu erreichen, ist es notwendig, die Bohrlöcher in Faserlängsrichtung 50 cm und in Faserquerrichtung 15 cm voneinander entfernt anzuordnen. Die Pfähle sollten außerdem am Kopf in einem in der Splintzone und in der Kernzone angeordneten Kranz mit Borpatronen besetzt werden.

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Borpatronen