Kessel-Vakuum-Druckverfahren

Verfahren zur Imprägnierung von tränkreifem Holz, das heißt der Feuchtegehalt des Holz muss vor der Imprägnierung kleiner 30 % (Fasersättigungspunkt) sein.

Den besten Schutz erreicht man mit der sogenannten Vollzelltränkung. Dabei wird die Druckphase solange aufrechterhalten, bis das Holz keine Imprägnierflüssigkeit mehr aufnimmt. Die wichtigsten Verfahrens-schritte für den Tränkerfolg sind das Vorvakuum, das Fluten des Kessels unter Vakuum und die Druckphase.
 
Starke Vakuumpumpen evakuieren die Luft aus dem Imprägnierkessel und der Holzstruktur. Je besser das Vorvakuum, desto höher ist die zu erreichende Aufnahmemenge an Schutzmittel. Während des Flutens des Kessels mit Imprägnierlösung muss das Vakuum aufrechterhalten werden. Anschließend pressen Druckpumpen die Schutzmittellösung mit hohem Druck tief in das Holz.
Das Nachvakuum sorgt dafür, dass das Holz tropffrei aus der Anlage gefahren werden kann.

Holzarten unterscheiden sich in ihrer Tränkbarkeit. So müssen z.B. für Fichtenhölzer deutlich längere Vakuum- und Druckzeiten gewählt werden als für Kiefernhölzer.


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Seit mehr als 150 Jahren wird Holz industriell geschützt. Bereits im Jahre 1903 baute der Gründer unseres Hauses, Dr. Karl-Heinrich Wolman, die damals weltgrößte Kesseldruckanlage.