Doppel-Vakuum-Verfahren

Verfahren zur Imprägnierung insbesondere maßhaltiger, trockener Hölzer für die Gebrauchsklasse 3, wie z. B. Fenster- und Türenhölzer. Aber auch Sortimente wie Konstruktionshölzer, Bauholz, Verbretterungen, Holzbalkone usw. werden im Doppelvakuumverfahren imprägniert.

Bei dem so genannten Niederdruckverfahren wird das Holz zunächst einem schwachen und kurzen Vorvakuum ausgesetzt, dann wird die Anlage mit Schutzmittellösung geflutet und auf Normaldruck entspannt. Dadurch wird die Lösungsaufnahme im Vergleich zur Kesseldruckimprägnierung deutlich reduziert. Im abschließenden, weiten Vakuum wird überschüssige Lösung entfernt und so eine recht „trockene“ Oberfläche des Holzes erzielt.

Wurden früher ausschließlich lösemittelhaltige Holzschutzmittel in diesem Verfahren eingesetzt, werden neuerdings verstärkt wasserlösliche Holzschutzmittel verwendet, um die Lösemittelbelastung zu verringern.

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