Verfahren

Verschiedene großtechnische Verfahren werden für den Schutz von Holzwerkstoffen angewendet.

Leimuntermischverfahren

Verfahren zum Schutz vor holzzerstörenden Pilzen und Insekten einschließlich Termiten.

Ein sicheres, einfaches und effektives Verfahren besteht darin, das Schutzmittel der Leimflotte beizumischen. Das Leim-Schutzmittel-Gemisch wird auf die Späne wie üblich aufgedüst (Span-, OSB- und Faserplatten) bzw. über Walzen auf die Furniere aufgetragen (Sperrholz, Furnierschichtholz).

Bei Span-, OSB- und Faserplatten kann das Schutzmittel auch getrennt vom Leim verdüst oder einer weiteren Dosierungskomponente zuzugeben werden, z. B. der Wachsemulsion. Diese Arbeitsweise führt ebenfalls zu einer guten Verteilung des Schutzmittels. Die Verträglichkeit mit der Dosierungskomponente muss jedoch einzeln geprüft werden.

Oberflächenverfahren

Verfahren zum Schutz vor Schimmelpilzen.

Beim Oberflächenverfahren wird das Schutzmittel aufgesprüht oder mittels einer Walze aufgerollt. Die Auftragsmenge und Konzentration des Schutzmittels richten sich nach der Art des Holzwerkstoffes, der Saugfähigkeit der Oberfläche sowie dem Befallsrisiko.

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OSB-Produktion