Schutz von Holzwerkstoffen

Im Bauwesen werden in bedeutendem Maße großflächige Holzwerkstoffe eingesetzt. Dabei handelt es sich insbesondere um Spanplatten, OSB („Oriented Strand Board“) und Sperrholz aber auch um Faserplatten, die z. B. als begehbare Unterdeckplatten zum Einsatz kommen.

Zu den wirksamsten Maßnahmen, spätere Bauschäden zu vermeiden, gehören neben dem werkstoffgerechten Einsatz auch der vorbeugende Schutz der Holzwerkstoffe vor Pilz- und Insektenbefall.

Holzwerkstoffe können unter ungünstigen Bedingungen in gleicher Weise durch Pilze zerstört werden wie die Ausgangsholzarten, aus denen sie hergestellt wurden.

Weitere Pilzarten, die Holzwerkstoffe befallen können, sind Bläue und Schimmelpilze. Besonders die zunehmende Dichtheit und Wärmedämmung moderner Gebäude – verbunden mit falschem Lüftungsverhalten – können zu verstärkt auftretenden Schimmelproblemen führen.

Aufgrund der spezifischen Struktur von Spanplatten und OSB liegt nach EN 335-3 kein Risiko eines Befalls durch holzzerstörende Insekten vor. Ausgenommen hiervon ist ein möglicher Befall durch Termiten, die jedoch hauptsächlich in den tropischen Regionen sowie in Südeuropa und Süd-Frankreich vorkommen.
Bei Sperrholz ist grundsätzlich ein Befall durch holzzerstörende Insekten einschließlich Termiten möglich, wobei das Risiko des Befalls von der geografischen Gegend abhängt.

Produkte

Ob Wolsit®, Diffusit® oder Xyligen® - Wolman bietet für alle Anforderungen an den Holzwerkstoffschutz das optimale Schutzmittel.

Verfahren

In der Regel werden Schutzmittel für den Schutz von Holzwerkstoffen im Leimuntermischverfahren direkt der Leimflotte zugegeben. Oberflächenverfahren werden zum Schutz von holzverfärbenden Pilzen angewendet.

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Holzwerkstoffplatten